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 uch
im
Mittelalter
langweilte
sich
niemand
gerne.
Neben
Tanz
und
Gesang
gab
es
auch
Gesellschaftsspiele
in
rauhen
Mengen.
Viele
solcher
Spiele
sind
heute
leider
nicht
mehr
bekannt,
ihre
Regeln
gingen
vielleicht
für
immer
verloren.
Daher
ist
es
eines
unserer
Ziele
solche
unbekannten
Spiele
wieder
aufleben
zu
lassen.
Und
natürlich
werden
wir
solche
Spiele
auch
in
entsprechender
Kulisse,
besonders
gerne
in
entsprechendem
Ambiente
bei
einer
mittelalterlichen
Veranstaltung,
präsentieren.
rchäologische
Funde
allein
reichen
selten
aus,
um
ein
Spiel
zu
rekonstruieren,
denn
auch
damals
stellten
viele
Spiele
hohe
intellektuelle
Anforderungen
an
die
Spieler,
entsprechend
schwierig
wird
die
Rekonstruktion.
Man
ist
also
auch
auf
schriftliche
Überlieferungen
angewiesen.
Diese
sind
aber
zumeist
nur
unzureichend
vorhanden,
denn
erhaltenes
Schriftmaterial
bestand
zumeist
nur
aus
Gesetzestexten
(Erlasse
zu
Spielen
waren
häufig
nötig
um
den
inneren
Frieden
zu
bewahren!).
Aber
daraus
läßt
sich
nur
selten
etwas
sinnvolles
ableiten
(ist
das
heute
anders?).
Was
bleibt,
ist
das
Ausprobieren
möglicher
Regeln
bei
Kerzenschein
und
rekonstruiertem
Spielmaterial.

abei
spielen
auch
häufig
Erfahrungen
mit
überlieferten
Spielen
anderer
Kulturen
eine
große
Rolle.
Nicht
selten
entwickelten
sich
mittelalterliche
Spiele
des
Mitteleuropäischen
Raumes
aus
Spielen
der
Antiken
Welt,
Afrikas,
Indiens
und
des
vorderen
Orients.
Neben
dem
Spaß,
den
man
bei
der
Rekonstruktion
hat,
lernt
man
also
auch
noch
etwas
über
kulturelle
Verflechtungen.
in
beliebtes
Beispiel
für
ein
fast
verloren
gegangenes
mittelalterliches
Spiel
ist
das
nordische
Hnefatafl,
auch
kurz
Tafl
genannt.
Seit
wir
ein
wenig
Zeit
und
Arbeit
in
Regelentwürfe
gesteckt
haben,
entwickelt
sich
dieses
Spiel
zu
einem
vereinsinternen
Renner.
Aber
Vorsicht:
schon
bei
den
alten
Germanen
gelangte
man
über
das
Anhäufen
von
Spielschulden
sehr
schnell
in
die
Kaste
der
Unfreien!
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