Kaiserslautern
erlebt
eine
Legende
Vom
15.-17.
August
1997
verwandelte
sich
der
Volkspark
Kaiserslautern
in
den
1.
Legendären
Mittelaltermarkt,
den
rund
25.000
Besucher
erlebten.
Dazu
kamen
noch
ca.
10.000
Kinder
unter
Schwermaß
(die
natürlich
umsonst
herein
durften).
Auf
den
Rasenflächen
und
unter
alten
Bäumen
wurde
das
Ambiente
durch
Heerlagcr,
Bogenbauer,
Küfer,
Silber-
und
Waffenschmiede,
und
allerlei
anderes
Handwerk
zu
einem
traumhaften
Erlebnis
eines
sonst
so
dunklen
Zeitalters.
Daß
keine
Langeweile
aufkam,
dafür
sorgten
z.B.
eine
Geschichtenerzählerin,
"Wandelbar"-der
Narr,
Saltarello
mit
ihrer
Musik,
Gerichtsszenen
und
Schwertkämpfe.
Auch
die
Kleinsten
kamen
zu
ihrem
Spaß,
den
sie
beim
Armbrustschießen,
und
dem
Kinder-Ritterturnier
erlebten,
wo
die
Erwachsenen
die
Knappen
spielen
mußten.
Aber
auch
aus
der
Richtung
des
alten
"handgetriebenen"
Kinderkarussells
konnte
man
ein
Jauchzen
vernehmen,
wo
die
Frage
offen
blieb,
ob
dieses
Jauchzen
nicht
daher
rührte,
das
die
Eltern
das
Karussell
mit
ihrer
eigenen
Muskelkraft
antreiben
mußten.
Ungewöhnlich
und
für
die
Händler,
Gaukler,
Akteure
und
Spielleute
ein
hartes
Brot
war,
daß
der
Markt
von
11.00
bis
22.00
Uhr
geöffnet
hatte.
Doch
so
konnte
das
Publikum
mit
kräftigem
Handgeklapper
ihre
Huldigung
an
die
Feuerspucker
zollen,
da
so
etwas
in
der
Dunkelheit
phantastisch
zur
Geltung
kam.
Besonders
hervorzuheben
ist,
daß
man
als
Akteur
bzw.
Teilnehmer
an
diesem
Markt
das
Gefühl
bekam,
man
findet
sich
in
einer
richtigen
Familie
wieder.
Ein
großes
Lob
an
die
Mitglieder
der
"Legende
e.V.",
die
sich
während
der
Markttage
wirklich
rührend
um
jeden
gekümmert
haben
und
bei
Fragen
und
Problemen
ständig
präsent
waren.
Schon
die
Organisation
im
Vorfeld
war
vorbildlich.
Jedem
Teilnehmer
wurde
eine
Namensliste
der
Mitakteure
geschickt,
nebst
Stadt-
und
Lageplan
für
die
Stellfläche
im
Park.
Wer
nach
durchfeierter
Nacht
am
nächsten
Tag
noch
verschlafen
aus
dem
Zelt
hervorlugte,
wurde
mit
einem
herzlichen
"Guten
Morgen"
begrüßt.
Eine
große
Leistung
von
vornherein,
einen
Markt
in
dieser
Größe
frisch
und
frei
das
erste
Mal
aus
dem
Boden
zu
stampfen
und
einen
solchen
(wohlverdienten)
Erfolg
genießen
zu
können.
Dazu
beigetragen
hat,
wie
bei
jeder
Veranstaltung,
natürlich
auch
das
Wetter,
obwohl
am
Sonntag
nur
wenige
Kilometer
weiter
Keller
ausgepumpt
werden
mußten,
angesichts
eines
Wolkenbruchs.
Es
soll
auch
nicht
unerwähnt
bleiben,
daß
die
Legende
e.V.
den
Reinerlös
einem
gemeinnützigen
Zweck
im
Sinne
ihres
Vereinsziels
zukommen
lassen
wird.
Das
es
einen
zweiten
Markt
geben
wird,
ist
für
die
Veranstalter
sicher,
und
es
bleibt
nur
die
Frage
ob
schon
1998
oder
erst
1999.
Abschließend
bleibt
zu
sagen,
daß
der
Markt
vor
allem
durch
die
Herzlichkeit
der
Teilnehmer
untereinander
und
durch
den
vollkommen
unkommerziellen
Spaß
an
der
Sache
ein
solcher
Erfolg
wurde,
woran
sich
manch
anderer
Markt
durchaus
einmal
orientieren
dürfte.
Daß
dieser
Funke
der
Herzlichkeit
und
des
Spaßes,
auch
wie
ein
Funke
auf
das
Publikum
übersprang,
davon
zeugten
deutlich
die
Besucherzahlen.
Karin
und
Andreas
Gleiche
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