|
Die Entwicklung Kaiserslauterns zur Stadt wurde durch den Staufer Friedrich I., Barbarossa entscheidend gefördert. Wohl bald nach seiner Krönung zum König (1152) ließ er in Kaiserslautern einen prachtvollen Palast bauen, von dem leider nur noch spärliche Reste erhalten sind. Barbarossas Biograph Rahewin schilderte ihn um 1160 folgendermaßen: In
Lautern
hat
er
seine
Pfalz
aus
roten
Steinen
errichtet
und
mit
besonderem
Aufwand
ausgestattet.
Denn
auf
der
einen
Seite
ist
sie
von
einer
überaus
starken
Mauer
umschlossen,
auf
der
anderen
Seite
umspült
sie
ein
Fischteich,
groß
wie
ein
See,
der
alle
Delikatessen
an
Fisch
und
Geflügel
reichlich
enthält,
ein
Schmaus
für
Augen
und
Gaumen.
Daran
stößt
ein
Tierpark,
der
Hirsche
und
Rehe
in
großer
Zahl
ernährt.
Die
königliche
Pracht
von
all
dem
und
die
unbeschreibliche
Fülle
versetzt
den
Betrachter
in
Staunen. Kaiser Friedrich Barbarossa gründete darüber hinaus ein Prämonstratenser-Stift, dem er das Hospital und die Seelsorge übertrug. Mindestens siebenmal hielt er mit großem Gefolge Hof in seiner Pfalz in Kaiserslautern. 1190 ertrank Friedrich Barbarossa während eines von ihm geführten Kreuzzuges in Kleinasien. Sein Andenken blieb in Kaiserslautern lebendig. Bei der Grundsteinlegung der Fruchthalle im Jahre 1843 gab der Bayerische König Ludwig I. Kaiserslautern den Beinamen "Barbarossastadt". Und hier geht´s zur Wegbeschreibung der Kaiserpfalz und Barbarossaburg.demnächst mehr... |
|
|