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illkommen
bei
den
Jägern
und
Schützen
in
unserem
Verein.
In
der
Zwischenzeit
sind
es
mehr
als
zehn
Bogenschützen
geworden,
die
sich
mit
ihren
Bögen
regelmäßig
zum
Schießen
treffen.
Die
Bögen
sind
meist
nach
historischen
Vorlagen
gefertigt,
z.B.
die
englischen
Langbögen
aus
Lemonwood,
aber
auch
interessante
Reiterbögen.
Einige
haben
auch
laminierte
Modelle
mit
Glasfaserbesatz,
da
diese
Bögen
zum
Üben
einfacher
sind
und
vor
allem
im
Anschaffungspreis
erheblich
günstiger.
Wenn
das
Wetter
mitspielt
und
es
auch
warm
genug
ist,
treffen
wir
uns
einmal
wöchentlich
zum
Schießen.
Unsere
Pfeile
bauen
wir
selbst.
Zum
einen
die
einfachen
buntbefiederten
Pfeile
mit
denen
wir
dann
regelmäßig
schießen,
aber
auch
authentische
Pfeile
mit
Naturfedern
und
geschmiedeten
Metallspitzen,
die
so
auch
schon
im
Mittelalter
Verwendung
fanden.
Die
nötigen
Geräte,
um
die
Schäfte
zu
spitzen
und
zu
befiedern,
die
Stanzen
für
die
Federn
und
den
Galgen
zum
Wickeln
neuer
Bogensehnen
haben
wir
angeschafft
bzw.
selbst
gebaut.
Das
Bauen
findet
in
unregelmäßigen
Abständen
statt,
wenn
wieder
Bedarf
nach
neuen
Pfeilen
ist.
(Leider
kommt
es
trotz
unserer
Zielkünste
immer
mal
wieder
vor,
daß
uns
ein
Pfeil
verlorengeht...)
Wenn
sich
genügend
neue
Interessierte
finden
wird
wieder
ein
Anfänger-Kurs
gestartet.
un
aber
noch
Geschichtliches
zum
Bogenschießen:
Pfeil
und
Bogen
waren
die
Waffen
des
einfachen
Mannes
in
Europa,
da
geschmiedete
Waffen
unbezahlbar
waren.
Zum
Vergleich:
Ein
geschmiedetes
Schwert
kostete
genausoviel
wie
zwei
Pferde.
Im
Spätmittelalter
hatte
der
Bogen
als
Kriegswaffe
seine
Blütezeit
in
England.
Die
Fürsten
versorgten
ihre
Bogenschützen
besser
als
die
Infanterie
und
im
Troß
der
Heere
waren
immer
Bogenbauer,
Fletcher
und
Schmiede,
die
die
Ausrüstung
der
Schützen
in
Stand
halten
mußten.
An
strategischen
Punkten
wurden
Lager
unterhalten,
in
denen
Pfeile,
Bögen
und
alles
weitere
Zubehör
deponiert
wurde.
Alte
Lagerlisten
aus
dem
Tower
zu
London
belegen
dies
zum
für
das
Jahr
1359.
Es
waren
eingelagert:
- 20.000
Langbögen,
- 85.000
Pfeile
und
- 50.000
Sehnen.
Im
Jahre
1475
wurden
laut
Lagerliste
sogar
10.060
Sheffes
Pfeile
im
Tower
in
Reserve
gehalten.
Mit
den
damals
üblichen
100
lbs-Kriegsbögen
wurden
die
schweren
Kriegspfeile
180-275m
weit
geschossen.
Bedenkt
man,
daß
ein
guter
Schütze
10-20
Pfeile
pro
Minute
verschießen
konnte,
macht
dies
sehr
anschaulich
klar,
warum
die
englische
Armee
damals
als
unüberwindlich
galt.
Im
Jahre
1346
n.Chr.
stand
bei
Crecy
dem
Heer
des
engl.
Königs
Edward
III.,
das
aus
13.000
Mann,
davon
6.000
Bogenschützen
bestand,
ein
französisches
Heer
mit
mehr
als
40.000
Soldaten
gegenüber.
Edward
schlug
die
Franzosen
vernichtend.
er
Unterschied
zwischen
einem
Langbogen
und
einem
Kriegsbogen
liegt
darin,
daß
der
Kriegsbogen
für
die
schweren,
durchschlagsstarken
Kriegspfeile
konzipiert
ist
und
eine
große
Reichweite
hat,
während
der
normale
Langbogen
für
leichtere
Pfeile,
die
dafür
aber
sehr
treffsicher
sind,
benutzt
wird.
Warum
man
diese
unterschiedlichen
Bögenverwendete,
wird
klar,
wenn
man
sich
vergegenw&aertigt,
daß
Bogenschützen
in
einer
Schlacht
nicht
direkt
auf
ein
Ziel
schossen,
sondern
Pfeilwolken
abschossen,
die
teilweise
aus
bis
zu
10.000
Pfeilen
bestanden.
Dieser
Todbringende
Regen
vernichtete
schon
vor
der
Schlacht
hunderte
Mannen
des
gegnerischen
Heeres.
Im
Krieg
kam
es
also
weniger
auf
Genauigkeit,
sondern
viel
mehr
auf
Durchschalgskraft
an,
und
darin
waren
die
schweren
Kriegsbögen
unübertroffen.

Mittelalterliches
Bogenschießen
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